In Sandelzhausen bei Mainburg wurde eine der bedeutendsten paläontologischen Entdeckungen Bayerns gemacht. Die überregional bedeutsamen Funde geben Aufschluss über das Miozän, eine Zeit vor 16 Millionen Jahren. Das Stadtmuseum zeigt einen Teil der über 50.000 geborgenen Fossilien – darunter längst ausgestorbener Tierarten wie dem namensgebenden Hasenhirsch und dem Hundebär.
Jungsteinzeitliche Fundstücke (ca. 5.000 v. Chr.) aus Ausgrabungen am Auhof Mainburg belegen die frühe Besiedlung der Region. Rekonstruktionen und Originalfunde machen das Leben der ersten Bauern greifbar.
Johann Georg Scharf, 1788 in Mainburg geboren und 1860 in London gestorben, war ein international anerkannter Künstler. Er war ausgebildeter Portraitmaler und spezialisierte sich auf wissenschaftliche Illustrationen – u. a. für Charles Darwin – und skizzierte Londoner Alltagsszenen sowie Ansichten von Mainburg, Regensburg und München.
Drei weitere Dauerausstellungen runden das Bild der Region ab: Oh herrliche Schinderei beleuchtet die harte Arbeit im Hopfenanbau vergangener Tage. Aus und Amen! widmet sich der Volksfrömmigkeit der Hallertauer mit Skulpturen und Votivgaben. Früher war alles besser… erzählt, wie das alltägliche Leben um 1900 war. Ein weiterer Ausstellungsteil zeigt einen chronologischen Überblick über die Geschichte Mainburgs von der Marktgründung bis in die Gegenwart.
Wechselnde Sonderausstellungen sind stets mit der Region verbunden.
Gruppenführungen sind auf Anfrage auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten möglich. Anmeldung mindestens eine Woche im Voraus erforderlich unter stadtmuseum@mainburg.de.
Eintritt und Führungen sind kostenfrei. Spenden zugunsten des Stadtmuseums sind herzlich willkommen.
Stadtmuseum Mainburg
Abensberger Straße 15
84048 Mainburg