Mittel
Die #DreiTälerTour führt auf 70 km mit 700 hm durch Donau-, Schambach- & Altmühltal mit knackigen Anstiegen, Kloster Weltenburg, ehemalige Bahntrasse & schattige Wälder.
Aussichtsreich / Botanische Highlights / Kulturelle Highlights
70 km, knapp 700 Höhenmeter und ein ständiges Auf und Ab zwischen Donau-, Schambach- und Altmühltal: Diese Runde ist wie gemacht für Gravel-Fans, die sowohl Anstiege als auch beeindruckende Landschaften zu schätzen wissen. Los geht’s mit der #DreiTälerTour in Kelheim – direkt mit einer knackigen Steigung oberhalb des Donaudurchbruchs. Von hier aus bietet sich ein Blick auf das weltberühmte Kloster Weltenburg auf der gegenüberliegenden Flussseite – ein perfekter Spot für ein schnelles Foto.
Zweimal wird der römische Limes gekreuzt und bringt eine Prise Geschichte ins Spiel, bevor die Gravel-Tour ins Schambachtal führt. Auf einer ehemaligen Bahntrasse rollt es angenehm bis nach Riedenburg, wo zahlreiche Biergärten und Cafés zu einer entspannten Pause bei Kaffee, Kuchen oder einem kühlen Getränk einladen. Frisch gestärkt geht es anschließend wieder bergauf: Das Altmühltal bleibt zurück und über schattige Forstwege mit moderaten Anstiegen führt die Route hinauf auf die Jurahöhen.
Zum Abschluss geht es über ruhige Schotterpisten zurück ins Donautal und nach Kelheim – wo in der charmanten Altstadt ein wohlverdientes Eis wartet.
Unterwegs gibt es zahlreiche Einkehrmöglichkeiten in Riedenburg, im Naturfreundehaus bei Sausthal (Öffnungszeiten beachten) oder in der Waldgaststätte Frauenhäusl kurz vor Ende der Tour.
Die #DreiTälerTour beginnt in Kelheim und folgt zunächst der Donau flussaufwärts in die eindrucksvolle Weltenburger Enge – Bayerns erstes Nationales Naturmonument. In diesem besonders sensiblen Schutzgebiet gilt: Bitte unbedingt auf den ausgewiesenen Wegen bleiben!
An der sogenannten Wipfelsfurt wartet die erste kurze, aber fordernde Steigung. Auf schattigen Waldwegen durch dichte Buchenwälder geht es bergauf, ehe schon nach wenigen Kilometern eine Abfahrt zurück zur Donau führt. Gegenüber dem bekannten Kloster Weltenburg bietet sich eine ideale Gelegenheit für eine kurze Pause samt Foto.
Weiter geht es in Richtung Stausacker, während sich die Strecke nach und nach von der Donau entfernt. Vorbei am kleinen Flugplatz bei Hienheim wird mehrfach der römische Limes gequert. Über Schotterwege mit sanften Anstiegen, vorbei an Feldern und durch kleinere Waldstücke, führt die Route schließlich hinunter ins Schambachtal.
Dort verläuft die Strecke auf einer ehemaligen Bahntrasse rund zehn Kilometer nahezu flach bis nach Riedenburg. Etwa auf halber Strecke der #DreiTälerTour laden hier in der Drei-Burgen-Stadt zahlreiche Cafés und Biergärten zu einer entspannten Pause ein.
Mit dem Altmühltal wird anschließend das dritte Tal der Runde erreicht. Doch schon kurz hinter Riedenburg geht es wieder bergauf: Ein längerer Anstieg führt zurück auf die Jurahochfläche. Auf abwechslungsreichen Wegen durch offene Landschaften und schattige Wälder schlängelt sich die Route weiter nach Osten.
Ein Abstecher zum urigen Naturfreundehaus bei Sausthal lohnt sich – bitte Öffnungszeiten beachten. Danach führt die Strecke durch den Frauenforst bis zum Frauenhäusl, einem beliebten Ausflugslokal mitten im Wald. Von hier aus geht es in einer längeren Abfahrt zurück ins Donautal. Östlich von Kelheim trifft die Route schließlich auf den Donauradweg, dem man die letzten fünf Kilometer entspannt zurück in die Kelheimer Altstadt folgt.
Die Tour ist nicht ausgeschildert und sollte idealerweise mit mobiler Navigation gefahren werden. Ein GPX-Download steht zur Verfügung.