Schwer
Mit der #WeltKultTour geht's auf 70 km und 500 hm rund um Regensburg und Bad Abbach vorbei an Donauufer, Höhenzügen und Kulturhighlights!
Aussichtsreich / Geologische Highlights
Die etwa 70 km lange Gravel-Runde #WeltKultTour mit knapp 500 hm orientiert sich an der Strecke, die erstmals 2025 Teil der 18. Welt-Kult-Tour des Biketeams Regensburg war. Die Welt-Kult-Tour zählt zu den beliebtesten Mehr-Strecken-Radveranstaltungen rund um Regensburg und bietet verschiedene Distanzen und Formate – seit 2025 auch eine eigene Gravel-Route. Mehr Infos zur Veranstaltung gibt es unter www.weltkulttour.de
Gestartet werden kann die Tour wahlweise in Regensburg oder in Bad Abbach. Die Strecke verläuft auf beiden Seiten der Donau und führt immer wieder über die Höhenzüge links und rechts des Flusses. Gleich zu Beginn sorgt ein abwechslungsreiches Profil mit mehreren Anstiegen und Abfahrten für sportliche Herausforderungen, belohnt aber zugleich mit beeindruckenden Ausblicken.
Typisch für die Tour sind die wechselnden Landschaftsbilder: flussnahe Abschnitte, weite offene Flächen, landwirtschaftlich geprägte Bereiche und vielfältige Untergründe, die echtes Gravel-Feeling aufkommen lassen.
Ein kulturelles Highlight entlang der Route ist die Wallfahrtskirche Frauenbründl bei Bad Abbach. Die barocke Kirche liegt malerisch am Waldrand und beeindruckt mit ihrer Pietà sowie einer Quelle – ein besonders sehenswerter Zwischenstopp während der Tour.
Für eine gemütliche Pause unterwegs lohnt sich ein Stopp im Café des Campingplatzes Freizeitinsel bei Bad Abbach oder in der Brauereigaststätte Berghammer in Oberndorf – beides beliebte Adressen, um nach den Gravel-Kilometern neue Energie zu tanken.
Der Start der #WeltKultTour erfolgt in der Regensburger Altstadt, von wo aus die Route in südlicher Richtung über den Stadtteil Galgenberg aus der Stadt hinausführt. Nach der Überquerung der A3 verläuft die Strecke am Jahnstadion vorbei und führt über das Papstkreuz in Richtung Oberhinkhofen – dabei werden bereits die ersten Höhenmeter gesammelt.
Im weiteren Verlauf wird es ruhiger und streckenweise auch schattiger. Die Route passiert den ehemaligen Truppenübungsplatz sowie den Flugplatz bei Oberhinkhofen und umrundet anschließend ein größeres Waldgebiet im Süden. Kurz darauf wird die A93 überquert. Hinter Seedorf wechselt der Untergrund erneut auf Schotter, und die Strecke zieht sich durch offene, landwirtschaftlich geprägte Flächen in Richtung Frauenbründl.
Ein besonderer Punkt entlang der Tour ist das Frauenbründl bei Bad Abbach: Die malerisch gelegene Wallfahrtskirche mit ihrer Quelle eignet sich ideal für eine kurze Pause. Danach führt die Strecke durch ein kleines Waldstück bergab nach Lengfeld, einem Ortsteil von Bad Abbach. An der Schleuse wird die Donau überquert.
Unmittelbar im Anschluss folgt bei Poikam ein kurzer, aber knackiger Anstieg, gefolgt von einem weiteren fordernden Abschnitt hinauf nach Kapfelberg. Danach wechseln sich Waldpassagen und offene Feldwege ab, während die Route über Reichenstetten und Saxberg verläuft. Hinter Saxberg geht es erneut durch den Wald hinunter ins Donautal bei Lohstadt, wo sich am Gasthof Petzl eine Einkehr anbietet.
Anschließend führt die Strecke entlang des Schleusenkanals weiter in Richtung Gundelshausen und zum Campingplatz bei Bad Abbach, wo ein Café mit hausgemachten Kuchen zur Rast einlädt. Über die Freizeitinsel werden Kanal und Donau überquert, bevor es auf dem Donau-Radweg flussabwärts nach Oberndorf geht. Dort bietet sich im Brauereigasthof Berghammer eine weitere Gelegenheit zur Einkehr.
Der folgende Abschnitt über rund 15 Kilometer verläuft flach entlang der Donau. An warmen Tagen lohnt sich bei Matting ein Abstecher zur Badestelle für eine erfrischende Pause. Wenige Kilometer später verlässt die Route den Donau-Radweg und führt noch einmal steil hinauf nach Graßlfing. Über Niedergebraching schließt sich eine letzte, schattige Passage durch den Wald an, bevor nördlich von Scharmassing wieder eine Straße in Richtung Regensburg erreicht wird.
Von hier aus rollt man überwiegend bergab zurück in die Stadt. Die letzten Kilometer führen entspannt in die Altstadt, wo zahlreiche Cafés und Eisdielen einen gelungenen Abschluss der Tour ermöglichen.
Die Tour ist nicht ausgeschildert und sollte idealerweise mit mobiler Navigation gefahren werden. Ein GPX‑Download steht zur Verfügung.